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MS-CT: Was kann die MS-CT? Teil 2

noch Überblick Technik

Zwar hat man schon immer aus den so genannten Rohdaten Ansichten in anderen Raumachsen rekonstruiert, so genannte Sekundärrekonstruktionen, diese waren aber allenfalls zur Orientierung tauglich und nicht für die Feindiagnostik, da ihnen mehrere Millimeter dicke Schnitte zugrunde lagen und so andere Ebenen ein recht grobes Raster hatten.

Da die MSCT Schichtdicken im Submillimeterbereich realisieren kann, können hier auch qualitativ hochwertige Sekundärrekonstruktionen erstellt werden, die den primären Schnitten in nichts nachstehen. Dies liegt an der Art der Messung. Jedes digitale bildgebende Verfahren misst letztlich Bildelemente. Ein Bildelement (Pixel) ist er kleinste dargestellte Punkt im Bild.
Da dem zweidimensionalen Bild aber auch eine Schichtdicke zu Grunde liegt von x mm, hat man eigentlich eine dreidimensionale Information und das kleinste Volumenelement dieser Art ist das VOXEL.

Ein Volumenelement nennt man isotrop, wenn es in allen Raumachsen gleiche Abmessungen hat. Hat man Volumenelemente von etwa 0,5 x 0,5 x 05 mm, ist es völlig gleichgültig, in welcher Raumrichtung man diese Elemente

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aneinander reiht, um ein Bild zu bekommen. Man kann auch gekrümmte Schnittebenen anfertigen, so dass man den serpentinösen Verlauf von Gefäßen in einer Bildebene als gestreckte Gerade dargestellt bekommt.
Soviel zur Technik. Was kann man aber Besonderes mit der MSCT machen?
Natürlich kann das Gerät auch wie ein ganz normaler Computertomograph arbeiten und man kann damit alles viel schneller untersuchen, was man schon immer mit der CT konnte. Besondere Anwendungen leiten sich nun aus den drei Hauptmerkmalen der MSCT ab:

  • Hohe räumliche Auflösung (Detailauflösung).
  • Hohe Geschwindigkeit der Untersuchung.
  • Dreidimensionalität