noch Überblick Technik
Zwar hat man schon immer aus den so genannten Rohdaten
Ansichten in anderen Raumachsen rekonstruiert, so
genannte Sekundärrekonstruktionen, diese waren aber
allenfalls zur Orientierung tauglich und nicht für die
Feindiagnostik, da ihnen mehrere Millimeter dicke
Schnitte zugrunde lagen und so andere Ebenen ein recht
grobes Raster hatten.
Da die MSCT Schichtdicken im Submillimeterbereich
realisieren kann, können hier auch qualitativ
hochwertige Sekundärrekonstruktionen erstellt werden,
die den primären Schnitten in nichts nachstehen. Dies
liegt an der Art der Messung. Jedes digitale bildgebende
Verfahren misst letztlich Bildelemente. Ein Bildelement
(Pixel) ist er kleinste dargestellte Punkt im Bild.
Da dem zweidimensionalen Bild aber auch eine
Schichtdicke zu Grunde liegt von x mm, hat man
eigentlich eine dreidimensionale Information und das
kleinste Volumenelement dieser Art ist das VOXEL.
Ein Volumenelement nennt man isotrop, wenn es in allen
Raumachsen gleiche Abmessungen hat. Hat man
Volumenelemente von etwa 0,5 x 0,5 x 05 mm, ist es
völlig gleichgültig, in welcher Raumrichtung man diese
Elemente
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aneinander reiht, um ein Bild zu bekommen. Man kann auch
gekrümmte Schnittebenen anfertigen, so dass man den
serpentinösen Verlauf von Gefäßen in einer Bildebene als
gestreckte Gerade dargestellt bekommt.
Soviel zur Technik. Was kann man aber Besonderes mit der
MSCT machen?
Natürlich kann das Gerät auch wie ein ganz normaler
Computertomograph arbeiten und man kann damit alles viel
schneller untersuchen, was man schon immer mit der CT
konnte. Besondere Anwendungen leiten sich nun aus den
drei Hauptmerkmalen der MSCT ab:
- Hohe räumliche Auflösung (Detailauflösung).
- Hohe Geschwindigkeit der Untersuchung.
- Dreidimensionalität

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