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MS-CT: Was kann die MS-CT? Teil 3 / 10

Herz

Bei etwa 50% der Patienten mit einer Erkrankung der Herzkranzgefäße ist der Herzinfarkt das erste gravierende Symptom. Mehr als 50% der Patienten versterben dann innerhalb von einem Jahr daran. Aus diesem Grund versucht man diese Erkrankung, der vorwiegend eine Arteriosklerose der Herzkranzgefäße zugrunde liegt, möglichst zu einem Zeitpunkt zu erfassen, wo die Therapie einen Infarkt verhindern oder zumindest erheblich aufschieben kann.

Tatsächlich ist die so genannte "Kalklast" der Herzkranzgefäße ein relevanter Risikofaktor unter mehreren anderen (Bluthochdruck, erhöhte Blutfette, Rauchen, familiäre Häufung, mangelnde Bewegung und Stress) und kann zusammen mit diesen das persönliche Risiko benennen. Liegen aber keine weiteren Risikofaktoren vor, ist die Kalklast nicht aussagefähig!

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Der große Teil der Arteriosklerosen geht mit Arterienverkalkung einher und daher hat man versucht, über die Gesamtmasse des Kalkes an der Herzkranzgefäßen dieses Risiko zu quantifizieren Die Kalklast zu bestimmen ist recht einfach. Innerhalb von 10 Sekunden wird das Herz gescannt und der dabei sichtbar gewordene Kalk vermessen. Man nennt diese Methode "Kalziumscoring".