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MS-CT: Was kann die MS-CT? Teil 1 / 10

Überblick Technik

Die Computertomographie basiert auf Röntgenstrahlung. Prinzipiell umkreist dabei eine Röntgenröhre einmal den Körper und auf der Gegenseite läuft ein Detektorkranz mit um. Die Detektoren messen die Abschwächung der Röntgenstrahlung durch den Körper und berechnen daraus ein Schnittbild. In der ursprünglichen Technik fuhr dann die Untersuchungsliege ein wenig weiter durch den Gerätering und ein neues Bild wurde auf die gleiche Weise erstellt. Da man hier Schnitt für Schnitt, Bild für Bild erstellt, kann man dies auch als "Salami-Schnitttechnik" bezeichnen.
Ein wesentlicher Fortschritt war dann die Spiraltechnik. Auch hier gibt es die gleiche zuvor beschriebene Röhren-Detektoranordnung aber Röhre und Detektor laufen dauernd um den Patienten herum und dabei bewegt sich der Tisch mit dem Patienten in konstanter Geschwindigkeit vorwärts. Dabei entsteht ein fortlaufender Spiralschnitt. Mit entsprechenden Rechenprogrammen werden daraus planare Schnitte berechnet, die wieder dem "Salami-Schnitt" entsprechen. Entscheidend dabei ist aber, dass in einem Durchlauf ein großes Körpervolumen untersucht ("gescannt") werden kann und dies in kurzer Zeit. Je dünner man den einzelnen Schnitt wählt, desto länger dauert die Untersuchung und desto höher wird auch die Strahlendosis sein. Wer schon einmal in Bayern einen Radi gegessen hat, der auf diese Weise aufgeschnitten wurde, hat ein sehr plastisches Bild von dieser Schnittbildtechnik. Die technische Revolution der MSCT

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besteht nun darin, dass nicht mehr nur ein Detektorkranz der Röhre gegenübersteht sondern mehrere Detektorreihen.  Das Optimum für die Praxis liegt heute bei 40-64 solcher Arrays. Da dabei bis zu 64 Schichten in einem Durchgang gemessen werden können, ist die Untersuchungszeit auch bei großen Körperabschnitten unglaublich kurz.. Die Untersuchung von Kopf bis Fuß wird etwa 20 Sekunden dauern. Dies ist aber nicht das entscheidende Ziel dieser Technik. Die Detektoren erlauben eine Schichtdicke im Submillimeterbereich und gleichzeitig eine so hohe Geschwindigkeit der Messung, dass die Bewegung von Organen quasi "eingefroren" wird. Diese Technik zielte daher auch in erster Linie auf die Untersuchung des Herzens und hier vor allem auf die Herzkranzgefäße ab. Auf Grund der erforderlichen technischen Anordnung konnten mit der alten Technik nur Querschnittsbilder des Körpers angefertigt werden.